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GALOSHI.CH :. original russisches Matrosenshirt, Telnjaschka, Pelzmütze und Walenki

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Telnjaschka (russ: Тельняшка) ist das schwarz-weiß gestreifte baumwollene traditionelle Unterhemd der Matrosen der Russischen Marine.
Die Telnjaschka wurde 1876 in der Kaiserlich-Russischen Marine eingeführt, später auch von der Sowjetischen Marine genutzt und ist bis heute ein Bestandteil der Uniform russischer Seeleute, Fallschirmjäger und Marineinfanteristen. Die Telnyashka wird in verschiedenen Stoffdicken und Schnitten produziert. Die zweifach gestrickte wärmste Variante wurde als Unterzieher für Trockentauchanzüge entwickelt.
Weitere Farbvarianten wie Grün-Weiß sind gebräuchlich. Rot-Weiß wird von der Antiterroreinheit RADON genutzt.

Matrosenshirt geht nach dem 1. Waschgang 40 Grad, etwas ein. Sitzt anschliessend wie angegossen. (via galoshi)

Updated Mar 15, 2008

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Valenkis Rus Snow Boots: Made in Russia 100% Wool

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Walenki mit Galoschen - Kennen Sie eigentlich dieses echt russische Schuhwerk? Wie kein anderes widersteht es problemlos den winterlichen Temperaturen von unter Minus 15 Grad, ohne dass die Zehen erfrieren oder die Kälte durch die Ledersohle kriecht.
"Waleniki" kommt von dem Wort "Waljatj", das dem deutschen Wort "Walken" ähnelt. Diese Stiefel bestehen vollständig aus Filz, der aus gewalkter Wolle hergestellt wird.
In Walenki-Stiefel muss man nur mit dem Fuß hineinfahren, nichts zubinden, nichts zurecht ziehen. Nicht mal bücken muss man sich! Diese Stiefel nass zu machen, muss man erst mal schaffen, da sie von Gummigaloschen geschützt werden.
Und frieren - klappt gar nicht. Freilich sind Stiefel aus Goretex nicht verkehrt, die aus vielen verschiedenen Stoffschichten bestehen. Aber sie haben auch einen großen Nachteil - man muss sich ständig um sie kümmern - einsprayen, abbürsten, trocknen lassen… Die Nähte können platzen. Die Sohle sich lösen. Das Oberleder reißen.

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Um die mongolische "Goldene Horde" kommt man dabei nicht herum. Auf jeder ihrer langen Eroberungszüge trieben sie große Schafherden mit sich - für die Herstellung neuer Kleidung und Schuhe waren riesige Massen an frischer Wolle nötig.
Die Valenki aus Filz allerdings sind eine echte russische Erfindung, die erst im 17. Jahrhundert in Sibirien auftauchte. Bis dahin trugen die Menschen lederne Fußlappen.
Wenn wir den Brockhaus aufschlagen, können wir lesen: "Filz, in der Mitte durchgeschnitten, stellt eine derart kompromierte und gleichartige Masse dar, dass es fast unmöglich ist, einzelne Fäden zu erkennen. Es ist leichter, sehr festen Stoff zu zerreißen, als Filz."
Die Kunst besteht darin, die Wolle richtig auszulegen und gleichmäßig zu walken. Die Wollschläger und Hutwalker liefen einst in Gruppen durch die Dörfer, um Wolle zu schlagen oder zu walken. Im Permer Gubernat zahlte man 50 Kopeken für das Pud. Im Kaukasusgebiet war es damals schon teurer - einen Rubel bekam man dort.
Aus einem Pud Wolle ließen sich 10 Paare Walenki machen. Ein Paar kostete 60 Kopeken.
Also - wie wird es gemacht? Die gut durchgeschlagene Wolle wird in einer durchgeschnittenen Stiefelform ausgelegt. Dann wird sie mit siedendem Wasser übergossen und intensiv mit Händen durchgeknetet, mit Seife eingerieben und fest zur besseren Verdichtung gerollt. Danach wird alles mit Kreide eingerieben.
Seit den Zeiten von Brockhaus hat sich wenig verändert. Maximal dass wir Deutschen eine Walk-Maschine erfunden haben, ansonsten wird Filz bis heute vorwiegend mit den Händen hergestellt.
Heutzutage rollt die Moskauer Fabrik "Horizont" Walenki. In einer der Fabrikhallen riecht es nach Milch - so riechen die Kühe während des Melkens, in einer anderen Halle - wie Kühe nach dem Fressen. Für einen Stadtbewohner riechen Kühe oder Schafe gleich. Seit dem Krieg führen Schienen über das Fabrikgelände. Nach dem verlorenen Finnlandkrieg wurde die russische Armee vollständig mit Walenkis ausgerüstet und ganze Waggonladungen verließen die Fabrik. 1940 war die gesamte Armee, die gen Finnland zog, mit Walenkis beschuht - und gewann den Krieg! Heute sind die Schienen verrostet, aber noch immer nicht abgebaut. Ist man hier vielleicht misstrauisch?
Neben der Fabrik steht ein Museum - "Russische Walenki". Vor allem Ausländer sind interessiert. Einmal kam ein Schwede, dessen Großvater einst einen Filzbetrieb hatte. Der Enkel wollte den Betrieb wieder eröffnen, doch nach dem er die viele Handarbeit sah, überlegte er es sich noch mal …
Einst waren Walenki ein kostbares Geschenk, ein Kleidungsstück, das sich nicht jeder leisten konnte. Wer sich keine Walenki kaufen konnte, trug Fußlappen und vor der Nässe schützte er sich mit geflochtenen Überschuhen aus Birkenrinde ("Lapti"), solange es keine Gummigaloschen gab.
Ein Bräutigam in Walenkis wurde für wohlhabend gehalten. Und auch die heiratsfähigen Mädchen gingen in Walenkis durchs Dorf und tanzten ihre Lieder in ihnen.
Die Qualität der Walenkis hängt von der Dicke der Filzschicht ab. Je dicker die Schicht, desto grober ist der Filz. Reine Walenkis dürfen nur weiß oder grau sein. Die weißen sind teurer und werden seltener hergestellt. Häufiger sieht man die grauen, die aus der Wolle von Schafen der Romanowrasse gemacht werden. Gefärbte Walenkis verlieren sowohl ihre Isoliereigenschaften, als auch ihre Festigkeit.
Außerdem haben Walenkis Heilkraft. Bei Erkältungen soll man sie auf nackte Füße ziehen. Die feinen Fäden stimulieren den Blutkreislauf. Peter I. stieg nach einem starkem Rausch in seine Filzstiefel und trank sauren Kwas dazu. Und Zarin Anna soll selbst auf dem Ball ihre Walenkis nicht abgelegt haben und den anderen Hofdamen nämliches erlaubt haben. Das allerdings kann man kaum glauben…
Und auch Ihnen könnten diese einmaligen Filzwunder nützlich sein - wenn sie einmal im russischen Winter durch einen verschneiten Wald spazieren wollen. Versuchen Sie es doch mal! (via galoshi)

Updated Apr 20, 2007

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